Fuchstal – Eine neue Ära hat beim SV Fuchstal begonnen. Die Landsberger Fußball-„Legende“ Muriz Salemovic (37), der die „Füchse“ in drei Jahren als Spielertrainer in die Kreisliga und dort auf Platz 4 geführt hat, hat seinen Trainerjob an seinen früheren Co-Trainer Max Polster (34) abgegeben. „Ich werde aber die Fußballschuhe nicht an den Nagel hängen und bleibe dem Verein als Spieler erhalten“, verspricht der Routinier und stellvertretende Abteilungsleiter des TSV Landsberg. „Ich bin einfach zu sehr Fußballer und war nach dem Urlaub in jedem Training. Die Sommerpause hat gut getan, ich hab’ wieder Lust, zu kicken.“

Polster hört’s gerne: „Er hat’s mir versprochen. Muri ist natürlich brutal wichtig für uns.“ Zumal Oldie Christian Waldhoer (39) nach einer Meniskus-OP noch ein paar Monate ausfällt und Michael Boos (35) seine Karriere beendet hat. Mit dem Ex-Kauferinger Flo Borowski (33), der vom TSV Finning kam, hat Fuchstal allerdings einen Routinier dazubekommen, „der uns sehr gut tut“, wie sein Coach sagt.

Dazu kommen mit Benjamin Janssen, Marco Prinzing und Matthias Konstatz drei Nachwuchs-Talente aus der eigenen Jugend. Polster: „Sie haben mich im Training sehr positiv überrascht.“ Auch positiv für den Trainer und den ganzen Verein: Kapitän und Universal-Spieler Sammy Keßler (21), der in den letzten beiden Spielzeiten 40 Tore erzielt hat, ist Fuchstal trotz der Angebote von anderen Vereinen treu geblieben. „Da hatten wir wohl Glück, dass Kaufering nicht aufgestiegen ist“, weiß der Coach.

Die Zielsetzung des SVS im zweiten Jahr Kreisliga: „Wir wollen uns weiter in der Liga, in der es lauter 50:50-Spiele geben wird, etablieren und die Jungen weiterentwickeln.“ Und der neue „Chef“, der ohne Co-Trainer arbeitet, verspricht trotz der beiden Niederlagen im Fuchstal-Cup: „Wir werden die erfolgreiche Spielausrichtung der letzten Jahre nicht ändern.“