Windach – Geht die sensationelle „Pokal-Reise“ der Windacher Sportfreunde am Mittwoch weiter? Dettenschwang/Thaining, Fuchstal, Erling-Andechs, Haunshofen und Altenstadt hießen die bisherigen Stationen des A-Klassen-Tabellenführers auf dem Weg zum Finalsieg im Toto-Pokal der Zugspitz-Gruppe West. Heißt: Zwei Siege noch, dann würden die Windacher in der Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals mit attraktiven Gegnern stehen. Am Mittwoch (19.30 Uhr) müsste dafür der erste Sieg her im Heimspiel gegen Kreisligist SC Unterpfaffenhofen. Windach-Trainer Andi Ufer gibt sich da allerdings keinen Illusionen hin: „Alles andere als ein Sieg der ‚Upfer‘ wäre eine Überraschung.“ Zumal gleich sieben Stammspieler der Sportfreunde wgen Verletztung und Arbeit ausfallen. Für vier Spieler ist das Fußball-Jahr 2026 bereits beendet: Ufer muss lange auf Linksaußen Jamie Dornfeld (Haarriss im Wadenbein), Linksverteidiger Niklas Nilbrink (Syndesmosebandriss), Vize-Kapitän Andreas Lipp (Riss im Hüftbeuger) und Abwehrspieler Paul Erdt (wird nach Knorpelschaden operiert) verzichten. „Jetzt darf nicht mehr viel passieren“, sagt der Coach. Zum Glück hat sich Marcel Delfs beim unglücklichen Kopfball-Crash mit Philipp Elgert am Sonntag nur eine Platzwunde zugezogen. Den Erpftinger hat schlimmer erwischt: Augenhöhlen- und Jochbeinbruch.
In die Partie gegen die „Upfer Buam“ geht der „Pokalschreck“ nach dem Motto: Du hast keine Chance, aber nutze sie! Ufer: „Unterpfaffenhofen ist ein Kaliber wie Fuchstal und Altenstadt.“ Sein Versprechen: „Wir werden kämpfen und alles reinhauen. Dann schauen wir, was dabei rauskommt.“ Vielleicht ja doch die nächste Pokal-Überraschung…
Bleibt nur die Frage: Warum muss so ein Spiel an einem kalten Oktober-Abend angesetzt werden? Im Frühjahr wären doch sicher auch Termine frei gewesen…
